Die Geschichte vom Fußacher Blättle von 1900 bis 1950
Erinnerungen an den Fußacher Fasching von Altbürgermeister August Grabher:
An einen Faschingsumzug im heutigen Stil war damals nicht zu denken. Trotzdem gab es einige Idealisten, welche es sich nicht nehmen ließen, einen Faschingswagen zu gestalten.
Hirsch, der Knecht von Hannemosers Heire ( Blum Heinrich), schmückte jedes Jahr einen Leiterwagen, den er mit Kindern durch Fußach schob.
Nach dem Krieg am Anfang der 50er Jahre gab es schon wieder einen richtigen Faschingsumzug. Er begann bei der Ziegelhütte und führte mitten ins Dorf. Die schönsten Wagen wurden prämiert und am Abend fand im Schiffle die Preisverteilung statt.
Hirschenwirt Richard baute auf seinem Wagen die alte Ziegelhütte nach und als er am Abend voller Schwung mit seinem Jeep in Richtung Schiffe brauste landete er bei Beckers im Dorfbach.
Ein Herr Gebhart Weiß auch Fraggele genannt (nicht zu verwechseln mit Hillberger Fredi der im Volksmund auch Fraggele genannt wird) ließ sich den Fasching auch nicht verbieten und zog auch während des Krieges mit einem geschmückten Hut durchs Dorf.
Nur einmal hat er sich im Datum geirrt und ging am Aschermittwoch in voller Faschingsbekleidung mit zwei Kochtopfdeckeln zum musizieren durch Fußach.
Er startete seinen privaten Umzug im Riedle und wurde bei Beckers Jakob auf sein kleines Datumsproblem hingewiesen.
Falls auch Sie einige lustige Anekdoten vom Fußacher Fasching wissen, erzählen Sie es uns bitte.
Mit diesen Informationen könnten wir unsere Homepage noch interessanter gestalten.
Vielen Dank im Voraus Ihr Blättleteam
Die Geschichte vom Fußacher
Blättle ab 1950
In den Jahren 1956 bis 1958 gab es in Fußach eine Ausgabe vom „Müslar“ eine
Faschingszeitung die von Edi Gruber , dem damaligen Gemeindesekretär (natürlich
ehrenamtlich) herausgegeben wurde.
1973/74 kreierten Wolfgang Giselbrecht und Schifflewirt Werner Schneider die
Hinterburg – Polder – Überach Nachrichten , die mit 15 Seiten im Taschenformat
erhältlich waren . Das Jahr darauf stieß Josef Birnbaumer zum Redaktionsteam und
sie brachten die 2. Ausgabe zu dritt heraus. Seit 1979 sind Karikaturen des
Fußacher Künstlers Christian Loitz im Blättle zu bewundern. Er leistete treue
Dienste bis 1998. Im Jahre 1980 kam Helmut Stump als Verlagsleiter und Spion
dazu. Ab 1984 wurden Faschingsevents in verschiedenen Fußacher Privathäusern und
in Lokalen oder beim Gemeindeamt initiiert. Helmut Stump wurde dann in die
Redaktion aufgenommen und geschrieben wurde noch bei Birnbaumers im Wintergarten
auf einer alten Schreibmaschine . Nach 20 Jahren Fasnatblättle Fußach gingen
Josef und Helmut in den wohlverdienten Ruhestand und übergaben das Blättle an
Richard Decker und Helgar Felder. Diese kreierten die Nummer 21 und zusammen mit
Thomas Decker die Nummer 22 . Dann war Pause bis Helmut Stump das Blättle
vermisste und er auf seinem erstandenen Computer die vielen Möglichkeiten
erkannte und so relativ schnell, einfach und günstig ein Blättle zu schreiben
war. Das war 2001. 2002 stieß Helgar wieder dazu und Wolfgang Weiß wurde zum
Layouter und technischen Berater beigezogen . Komplett wurde die Redaktion im
Jahre 2003 als Helmut „Blacky“ Schwarz zum Team stieß. Auf der letzten
Jahreshauptversammlung, das ist immer dann wenn sich 2 oder mehr von der
Redaktion treffen, konnte spontan Michaela Schwarz zum Kassier bestimmt werden.
Thomas Schwarz, ja Sie lesen richtig, schon wieder ein Schwarz gestaltete
2004/05 unsere Homepage, in der Sie sich gerade befinden.